Tranterra Polska bietet eine tägliche Entschädigung von 60 EUR plus ein garantiertes monatliches Minimum von 2.800–3.500 PLN je nach Arbeitsplan und Boni. Fahrer berichten jedoch von einem krassen Gegensatz zwischen den beworbenen Vorteilen und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Während einige die Mindestlohngarantie und die flexible 6/2-Planung schätzen, beschreibt die Mehrheit ausbeuterische Managementpraktiken, übermäßige Nachtfahrten (fast jede Nacht), zermürbende 15-Stunden-Abfahrtszeiten mit schwieriger Parklogistik in Deutschland und 15/9-Arbeitspläne, die die Fahrer erschöpfen. Die Qualität der Ausrüstung ist ein großes Problem, da alternde LKWs ab Baujahr 2017 mehr als 500.000 Kilometer aufweisen und schlecht gewartet sind. Die Kommunikation mit der Geschäftsleitung soll hart und abfällig sein, wobei Fahrer angeben, dass ihnen bei Äußerung von Ermüdungserscheinungen mit der Versetzung auf schlechtere Fahrzeuge oder Kündigung gedroht wird. Sprachbarrieren bestehen für Nicht-Polnischsprachige trotz einer weitgehend internationalen Belegschaft. Das Unternehmen betreibt Routen primär über Hafenarbeit (Be- und Entladen) und ADR-Fracht, mit einer fiktiven Basis in Bleiswijck, Niederlande.
Vorteile
Tägliche Bezahlung von 60 EUR mit garantiertem monatlichem Mindestlohn (2.800-3.500 PLN)
Flexibler 6/2-Arbeitsplan, der den Mindestlohn auch während der Zeit zu Hause garantiert
Kontinuierliche Arbeit ohne vorherige Erfahrung verfügbar
Hafenarbeit mit Möglichkeiten für ADR-Ladungen
Dusche und WC an der Basis verfügbar
Nachteile
Übermäßige Nachtfahrten erforderlich (fast jede Nacht der Woche)
Zermürbende 15-stündige Abfahrtszeiten mit schwierigen Parkmöglichkeiten in Deutschland
Erschöpfende 15/9-Arbeitspläne mit unzureichender Ruhezeit
Schlecht gewartete, alternde Fahrzeuge (2017+) mit über 500.000 Kilometern und Sicherheitsbedenken
Hartes Management, das Fahrer schlecht behandelt und mit Kündigung droht, wenn Müdigkeitsbedenken geäußert werden